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Corona-Schutzmaßnahmen: Warum Schutz und Pflege der Haut ein wichtiger Teil der Händehygiene sind

[Werbung] Mit Beginn der Corona-Pandemie ist die Händehygiene für jeden Einzelnen in den Fokus gerückt. Auch im Praxis- oder Studioalltag spielt die regelmäßige Händehygiene – mehr als je zuvor – eine zentrale Rolle. Ebenso wichtig sind jedoch Schutz und Pflege der Haut.

Neben der Handhygiene ist auch die Pflege der Haut besonders wichtig. Foto: peclavus

Neben der Handhygiene ist auch die Pflege der Haut besonders wichtig. Foto: peclavus

Wichtig: Infektionen vermeiden

Hände stehen an Platz 1, wenn es um die Übertragung von pathogenen Erregern geht. Die während der Behandlung in Fußpflegepraxis oder Kosmetikstudio kontaminierten Hände stellen eine Infektionsgefahr für Kunden und Behandler dar. Die regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Hände ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Übertragung von Infektionen zu vermeiden. Dabei kann sich der Behandler an den „5 Momenten der Händehygiene“ entsprechend den Empfehlungen des RKI orientieren.

Die 5 Momente der Händehygiene. Quelle: www.rki.de

Die 5 Momente der Händehygiene. Quelle: www.rki.de

Waschen oder desinfizieren?

Die gängige Empfehlung lautet: 20 bis 30 Sekunden Hände waschen mit Wasser und möglichst viel Seife. Doch was eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern soll, schadet gleichzeitig der Haut. Sollte man die Hände besser waschen, desinfizieren oder gar beides hintereinander – ganz nach dem Motto „doppelt hält besser“? Die Hygiene-Expertin und Biologin Friederike Fütterer weiß: „Wasser und Händedesinfektionsmittel belasten die Haut des Behandlers. Waschen schädigt die Haut dabei mehr als die Verwendung eines Händedesinfektionsmittels, deshalb sollte das Händewaschen soweit als möglich vermieden werden.“ Die Händedesinfektion ist also grundsätzlich zu bevorzugen, da sie sehr viel wirkungsvoller ist als die Händewaschung und gleichzeitig hautschonender. Die Hände sollten zusätzlich nur bei sichtbarer Verschmutzung gewaschen werden.

Schutzschild Haut

Die Haut schützt uns mit Hilfe ihres natürlichen Säureschutzmantels vor allen Umwelteinflüssen. Sie blockt auf der einen Seite Erreger ab und bietet auf der anderen Seite einen Lebensraum für hilfreichen Bakterien. Dieses Schutzschild hält sich im gesunden Zustand und unter Normalbedingungen selbst intakt. Doch regelmäßiges und häufiges Desinfizieren und Händewaschen kann dazu führen, dass die Haut stark strapaziert wird und mit ihrer Selbstversorgung an Fetten nicht mehr nachkommt. Sie braucht zusätzlichen Schutz und Pflege. Nur eine intakte Haut schützt vor Infektionen.

Ein Überblick zum richtigen Vorgehen:

Step 1

Bei Verschmutzung werden die Hände zunächst gründlich gewaschen. Empfohlen wird die Verwendung einer pH-neutralen Handseife, da diese den natürlichen Säureschutzmantel der Haut bewahrt. Zudem ist es zwingend erforderlich Flüssigpräparate zu verwenden. Zum Abschluss die Hände gründlich abtrocknen. „Händedesinfektionsmittel dürfen niemals auf nasse Haut gegeben werden, weil sie dabei verdünnt und unwirksam gemacht werden können,“ erklärt Friederike Fütterer. Sind die Hände nicht verschmutzt gilt: Desinfizieren statt Waschen!

Step 2

Anschließend heißt es: Bitte eincremen! Vor allem bei häufigem Kontakt mit Wasser sollten die Hände immer wieder eincremt werden. Sinnvoll ist es auch, vor dem Desinfizieren eine Hautschutzcreme zu benutzen. Beim Eincremen gilt ausnahmsweise die Regel „Mehr hilft mehr“.

Natürlicher Schutz und Pflege

Bei der Pflege strapazierter Hände sind natürliche Inhaltsstoffe besonders zu empfehlen. Durch die verstärkte Händehygiene fehlt es der Haut vor allen Dingen an Feuchtigkeit. Handcremes bestehen in der Regel zu 60 % bis 70 % aus Wasser, um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen. Dazu kommen Wirkstoffe, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sind. Zum Beispiel kann mit Bambusmark, Aloe Vera, Harnstoff und maritimem Collagen der Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöht werden. Hochwertiges Macadamianussöl oder Kartoffelextrakt, der aus geschälten Bio-Kartoffeln gewonnen wird, stärken die natürliche Schutzbarriere der Haut. Fettkomponenten wie pflanzliche Öle und Wachse tragen dazu bei, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten, machen sie wieder geschmeidig und pflegen intensiv. Dazu gehören beispielsweise Sonnenblumen-, Mandel-, Argan- und Jojobaöl sowie Shea- und Kakaobutter.

Die Pflegecremes aus der peclavus® hand Produktserie bieten sich für eine wirkungsvollen Handpflege an, denn sie unterstützen die Haut auf natürliche Art und Weise. Naturbewusste Herstellung, modernste Abfüllanlagen und eine kompromisslose Hygiene- und Qualitätskontrolle gewährleisten besonders hautfreundliche Produkte. Ausgezeichnet mit dem internationalen Gütesiegel für echte Natur- und Biokosmetik NATRUE steht peclavus® hand für eine natürliche Pflege der Hände in Zeiten hoher Beanspruchung.

Nutzen Sie die Möglichkeit und erweitern Sie Ihr Angebot um passende Treatments für strapazierte Hände. Dabei kann es sich um ein neues Handpflegeritual handeln, bei dem zum Beispiel ein Paraffinbad, ein intensiv pflegende Handpackung oder eine Handmassage mit eingeschlossen wird.

Die peclavus® hand Produkte unterstützen bei der natürlichen und wirkungsvollen Pflege der Hände. Foto: peclavus

Die peclavus® hand Produkte unterstützen bei der natürlichen und wirkungsvollen Pflege der Hände. Foto: peclavus