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Was tut der Haut gut und warum spielen dabei meine Gedanken eine wichtige Rolle?

Würdest du deine Kosmetik essen? Nein? Nun – wenn wir es genau betrachten – ist das, was wir uns täglich auf unsere Haut auftragen, Nahrung für die Haut von außen. Doch nicht nur die Inhaltsstoffe und die Reinheit eines Produktes, sondern auch Akupunktur-Stimulation sowie die eigenen Gedanken und Sichtweisen beeinflussen das Hautbild.

Nicht nur Inhaltsstoffe eines Produktes, sondern auch eigene Gedanken beeinflussen das Hautfbild. Foto: Fotolia/pagnacco

Nicht nur Inhaltsstoffe eines Produktes, sondern auch eigene Gedanken beeinflussen das Hautfbild. Foto: Fotolia/pagnacco

1) Naturkosmetik

Ziel von Kosmetikbehandlungen ist es, den Hautstoffwechsel zu unterstützen und das natürliche Gleichgewicht zu erhalten bzw. wiederzuerlangen. Durch die Reinheit der Produkte wird die Haut optimal unterstützt und versorgt. Durch spezielle Naturkosmetikbehandlungen beschleunigen wir diesen Vorgang. Immer mehr Menschen haben das Problem hypersensibler Haut, nichts geht mehr. Und immer mehr leiden unter der Schlaffheit der Haut. Es werden Cortisonsalben verschrieben, um Abhilfe zu schaffen, es werden Peelingkuren gemacht, um endlich eine straffe Haut zu erhalten usw.

All das kann man durchaus machen, es kann auch sinnvoll sein, jedoch nicht als etwas, das die Haut dauerhaft in ein gesundes Gleichgewicht bringt. Wobei wir wieder bei der Frage von oben ankommen. Immer mehr Menschen setzen sich ernsthaft mit dieser Frage auseinander, wenn es um ihre Nahrung geht. Woher kommt das Gemüse, wie ist das Henderl aufgewachsen, woher kommen mein Tee, mein Kaffee, wie sind die Arbeitsbedingungen dort?

Diese Sorgfalt ist wichtig und sollte noch mehr ins Bewusstsein kommen. Es geht darum, für sich zu entscheiden, was wichtig ist. Was biete ich meiner Haut als Nahrung an? Wusstest du, dass es über 6000 zugelassene Kosmetikrohstoffe gibt und davon nur 400 in der Naturkosmetik zugelassen sind? Bereits ab wenigen Prozent darf der Inhaltsstoff auf der Verpackung ausgewiesen werden. So kann zum Beispiel „mit Bio-Nachtkerzenöl“ bedeuten, dass es lediglich drei Prozent des Produktes ausmacht. Das sagt aber nichts über die restlichen Inhaltsstoffe aus.

Das Risiko einer Allergie oder Überreaktion der Haut wird mit der Reinheit der Wirkstoffe minimiert. Es geht nicht darum, möglichst viele Bestandteile in ein Produkt zu packen, sondern die Kunst liegt darin, mit reinen und perfekt aufeinander abgestimmten Wirkstoffen ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die richtige Dosierung bringt die besten Ergebnisse. Es ist nie nur diese eine Creme oder dieses eine Öl und alles ist fein. Für mich persönlich die beste Wahl ist die Marke Farfalla aus der Schweiz.

2) Akupunktur-Stimulation

Ein wichtiger Aspekt der Akupunktur-Stimulation ist die Vorbereitung der neuen Zellen, da wir nicht nur die Oberhaut versorgen, sondern in der Tiefe arbeiten. Wie genau funktioniert das? Durch die verstärkte Durchblutung erhalten wir eine bessere Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Wirkstoffen. So kommen die neuen Zellen fitter nach oben. Für die Gesichtsmuskulatur ist das eine Art Krafttraining. Wenn der Muskel trainiert ist, sieht man das Ergebnis an der Oberfläche. So wie wir es vom Fitnesstraining kennen. Stärke ich die Tiefenmuskulatur, sehe ich das Ergebnis im Außen als Straffung. Die Wangen werden fester, die Faltentiefe verringert sich und die Haut ist widerstandsfähiger.

Dabei geht es nicht um eine Straffung ohne jegliche Mimik, sondern um ein gesundes und vitales Hautbild. Eine Lachfalte steht für Freude, eine Furche gibt ein anderes Bild, das des Energiemangels. Da sich in unserem Gesicht der Zustand unserer Energien spiegelt, ist es wichtig, ein Gleichgewicht zu schaffen. Durch das Aktivieren der Akupunktur-Punkte wird automatisch der Energiefluss im jeweiligen Meridian verbessert.

Dass die Energien der Meridiane (Energiebahnen im Körper, an denen die Akupunktur-Punkte sitzen) gut fließen, ist wichtig. Für die Haut sind es beispielsweise Lunge-, Dickdarm- und Magenmeridian. So ist es ein ganzheitliches Zusammenspiel, um Wohlbefinden und  Ausstrahlung zu verbessern, in Balance zu bringen und zu halten. Auch Couperose (= Bindegewebsschwäche, rote Äderchen) verbessert sich deutlich als Nebeneffekt dieser Behandlungsmethode.

3) Deine Gedanken

Deine Gedanken und deine Sicht auf die Welt beeinflussen dein Aussehen mehr, als du vielleicht glaubst.

Das Zusammenspiel unserer geistigen, psychischen Verfassung und unserer Haut sowie unserer Ausstrahlung ist fließend. Was bringt mich in Gleichklang und welche Gedanken habe ich? Bin ich in einem guten, glücklichen, zufriedenen und leichten Zustand, strahle ich. Wie kann ich diesen schneller und langanhaltender erreichen? Dabei ist es wichtig, diesen Zustand nicht von Dingen im Außen abhängig zu machen, sondern zu erkunden, wie man diesen Zustand in sich selbst erschafft. Sonst ist die nächste Sorgenfalte vorprogrammiert.

Es geht darum, für sich selbst gut zu sorgen und die eigene Verantwortung zu erkennen.

Nicht etwas oder jemand im Außen ist dafür verantwortlich, dass ich glücklich und zufrieden bin, sondern ich selbst bin es.

Es gibt immer Licht und Schatten, das ist das Leben. Eine wichtige Frage ist: Wie gehe ich damit um? Worauf lege ich meinen Fokus? Welche Glaubensüberzeugungen dienen meinem Wohlbefinden, welche darf ich loslassen? Was für eine Lernaufgabe liegt in dieser Situation?

Also, überlege dir: Wie kann ich mich besser ins Gleichgewicht, in eine innere Freiheit bringen und da verweilen? Was biete ich meinem Körper und meinem Hirn als Nahrung, damit ich vital bin und mich wohlfühle?

Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken deiner Möglichkeiten und Ressourcen!